Manuelle Lymphdrainage
...diese wurde von Dr Emil Vodder, einem dänischen Arzt, zwischen 1928 und 1939 entwickelt. Er setzte erstmals spiral- und kreisförmige Massagegriffe ein und kombinierte diese gezielt mit verschiedenen Drucktechniken. Sie ist bis heute als besonders sanfte und harmonische Massageform anerkannt und regt den Strom der Lymphflüssigkeit an. Das ist sehr hilfreich da diese von den dünnen Lymphgefäßen in den Blutkreislauf transportiert wird. Die Lymphknoten dienen hierfür als Sammelgefäße und müssen als solche auch schnellstmöglich entleert werden.

Auf den ersten Blick ähneln die Massagegriffe jenen der klassischen Massage. Tatsächlich sind sie jedoch viel diffiziler und werden bei keiner anderen Massagetechnik sonst angewendet. Sie beseitigt Stauungen, löst Schlackenstoffe aus dem Bindegewebe, behebt Stoffwechselstörungen und unterstützt den Abwehrmechanismus. Zugleich wird eine Hemmzelle aktiviert, die das Schmerzempfinden blockiert, hemmt oder auslöscht. Der Parasympathikus, und damit auch die Verdauung , werden angeregt, die Muskeln entspannen sich, und der Blutdruck sinkt. Somit eignet sich die Manuelle Lymphdrainage besonders für Indikationen wie Hauterkrankungen, multipler Sklerose, Querschnittlähmung, Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen Lymphdrainagen empfehlen sich weiters bei Ödemen, Blutergüssen, Sportverletzungen und Operationsnachbehandlungen Unter Zuhilfenahme weiterer passender Maßnahmen (.B. Wickeltechniken, Kompressionsstrümpfen, Atemübungen) wird eine rasche und deutliche Besserung der Beschwerden erzielt!