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Akupressur
Der Akupunktur verwandtes Verfahren, bei dem durch kreisende Bewegungen der Fingerkuppen - unter leichtem Druck - auf bestimmte Körperstellen Schmerzen behoben werden sollen

Akupunktur
Heilmethode, bei der durch den Einstich von Nadeln aus Edelmetall in bestimmte Hautstellen die den Hautstellen »zugeordneten« Organe geheilt werden sollen.

Akupunkturanalgesie
Gezielte Nadelung von Akupunkturpunkten, auch vom Ort der Schmerzen entfernt liegender, zur Schmerzbeseitigung

Anisomelie
Längendifferenz von Gliedmaßen.

Analgetika
(Einzahl: Analgetikum) Schmerzstillende Mittel.

Anamnese
Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben des Kranken

Antiphlogistika
(Einzahl: Antiphlogistikum) Entzündungshemmende Medikamente.

Anästhesie
Fehlen der Schmerzempfindung bei Nervenschädigung

Arthritis
Gelenkentzündung, akut oder chronisch; ursächlich unterscheidet man rheumatische und infektiös bedingte Arthritiden.

Arthrose
Chronische degenerative (nicht akut entzündliche )Erkrankung von Gelenken und Gelenk­knorpeln infolge Überbeanspruchung, Abnutzung oder Trauma.

atrophisch
schwach ausgebil det, schwindend - bezieht sich auf Muskeln oder andere Organe

autosuggestiv
sich selbst beeinflussend

Bb

Bandscheibe oder Zwischenwirbelscheibe (Discus intervertebralis)
elastischer Puffer zwischen den Wirbelkörpern. Die Bandscheiben bestehen wesentlich aus einem bindegewebigen äußeren Ring und einem inneren Gallertkern.

Bandscheibenprolaps oder Bandscheibenvorfall
Herausgleiten eines Teils der Band scheibe zwischen den Rändern der Wirbelkörper. Der dadurch ausgelöste Druck auf die Wurzeln der Spinalnerven bewirkt hef tige Schmerzen und je nach Höhe des Bandscheibenvorfalls cha rakteristische motorische und sensible Störungen. Meist Operativ zu behandeln.

Bandscheibenprotrusion oder Bandscheibevorwölbung
Gleiche Symptome wie bei Prolaps, aber konservativ zu behandeln.

Biomechanik
Betrachtung der mechanischen Vorgänge in einem Organismus

Cc

Chirotherapie Synonyme
Chiropraktik und Manualtherapie; Behandlung von meist unvollständigen Verrenkungen im Bereich der Wirbelsäule durch bestimmte Grifftechniken (Zug, Drehung, Seitbeugung, Druck). Unsachgemäß durchgeführte Manipulationen können neurologische und Gefäßstörungen zur Folge haben

Dd

Diagnose
aufgrund genauerer Untersuchung abgegebene Feststellung über die Beschaffenheit einer Krankheit

dorsal
an der Rückseite gelegen

Dysbalancen
Ungleichgewicht, Unausgewogenheit zw. rechte und linke od. vordere und hintere Muskulatur

Ee

Elektromyogramm
Registrierung der Aktionsströme der Muskeln

Enzym
in der lebenden Zelle gebildete organische Verbin dung, die den Stoffwechsel des Organismus steuert

Endorphine
Körpereigene Peptide (= Aminosäureverbindungen) mit mor phinartiger Wirkung; sie blockieren die Weiterleitung von Schmerzinformation an den Schaltstellen der Nervenzellen.

Epidemiologie
die Wissen schaft von der Entstehung, Verbreitung, Bekämpfung und den sozialen Folgen von Epide mien, zeittypischen Massener krankungen und Zivilisations schäden

Epiduralanästhesie
Betäubung durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Spalt zwischen Wirbelkanal und harter Hirnhaut, unter anderem zur Behandlung von Lumbago und Ischias.

Ergonomie
Wissenschaft von den Leistungsmöglichkeiten und -grenzen des arbeitenden Menschen sowie der besten wechselseitigen Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen

Ff

Facettengelenke oder Intervertebralgelenke
die unteren Gelenkfortsätze bilden mit den oberen Gelenkfortsätzen des darrunterliegenden Wirbels eine gelenkige Verbindung, so daß über die Gesamtlänge der Wirbelsäule 23 Gelenkpaare entstehen.

Fascie
Muskelhülle

Fascia lata
Oberschenkelfaszie; Bindegewebshülle der Oberschenkelmusku latur.

Fibrositis Degenerative
entzündliche Vermehrung des Bindegewebes.

Fokalinfektion Herdinfektion
Infektion, die von einem Herd aus (zum Beispiel Gaumenmandeln, Zahnwurzeln) Bakterien oder Toxine in den Körper streut.

Gg

Gate-control Theorie
Von den Ärzten MELZACK und WALL entwickelte Vorstellung. Die Leitung von Schmerzimpulsen von peripher nach zentral kann unterwegs durch sogenannte Hemmneuronen unterbrochen werden. Melzack und Wall gebrauchen dafür das Bild eines Tores, das der Schmerzimpuls passieren muss und das von diesen Hemmneuronen kontrolliert wird (»gate control«).

Hh

Hernie
Heraustreten von Teilen eines Organs durch eine abnorme Kör peröffnung, meist von Eingeweiden in eine Bauchfellausstülpung, beispielsweise Leistenbruch.

Hiatushernie
Durchtreten von Magenmund und unterem Teil der Speiseröhre durch einen Spalt im Zwerchfell beim Einatmen.

Hexenschuss
siehe Lumbago; örtliche Betäubung

Hyperlordose
Hohlkreuz

Hypochonder
eingebildeter Kranker

Hypertrophie
übermäßige Vergrößerung von Geweben und Organen infolge Vergröße rung der Zellen, meist bei erhöhter Beanspruchung

Ii

idiopathisch
selbständig, von sich aus entstanden

Insuffizienz
Schwäche eines Organs

Iliosakralgelenk oder Sakroiliakalgelenk
Gelenk zwischen Darmbein und Kreuz bein.

Ischialgie
Schmerzen im Versorgungsbereich des Ischiasnervs.

Ischias oder Ischialgie
Neuralgie im Bereich des Ischiasnervs, kann sich zur Nervenentzündung steigern.

Jj

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Kk

kaudal
nach dem unteren Körperende zu gelegen

klinisch
stumm ohne dass eine physiologische Ursache festge stellt werden kann

Kryoanalgesie oder Kälteanästhesie
Schmerzbetäubung durch Kälteeinwirkung, zum Beispiel mit Chloräthyl.

Kurvatur
Krümmung, etwa der Wirbelsäule, des Magens und dergleichen.

Kyphose Buckel
bleibende konvexe Verbiegung eines Abschnitts der Wir belsäule nach hinten. Gegenteil: Lordose

Ll

lateral
an der Seite eines Organs gelegen

Lendenlordose
Natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vom; extrem als »Hohlkreuz«.

Lokalanästhesie
örtliche Betäubung

Lordose normale
Wirbelsäulen Verkrümmung nach vorne.

Lumbago Hexenschuss
Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, in die Umgebung ausstrahlend.

lumbal
zu den Lenden gehörend

Mm

Manualtherapie
Siehe Chirotherapie.

medial
nach der Körpermitte zu gelegen

Muskelrelaxantien
Muskelentspannende Medikamente, beispielsweise Curare.

Myogelosen
Schmerzhafte Verhärtungen in der Muskulatur.

Myofasciale Schmerzen
Schmerzen aus dem Muskel und den Muskelhüllen; stellen eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen und Arbeitsunfähigkeit dar.

Nn

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Oo

Osteoarthritis
Knochen- und Gelenkentzündung.

Osteomalazie
„Knochenerweichung”; Abnahme der Knochenfestigkeit durch Kalkmangel.

Osteomyelitis
Knochenmarkentzündung.

Osteoporose
Knochenschwund.

Opioid
körpereigene Substanz zur Schmerzlinderung

Pp

paravertebrale Akupunktur
Nadelung und Moxa (= Räuchern mit Heilkräutern) von Punk ten auf der Haut beide Seite der Wirbelsäule, um Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.

Parästhesie
Kribbeln in den Fingern oder in die Beine.

Periostbehandlung
Knochenhautbehandlung (Reflektorisch) Kann schmerzhaft sein.

perkutan
durch die Haut hindurch

Piriformis-Syndrom
Irritation des Ischiasnervs infolge Spasmus des Musculus pirifor mis, durch den der Ischiasnerv teilweise verläuft.

Prävalenz
das Vorherrschen

psychovegetativ
die Psyche betreffend

psychosomatisch
Aus dem Psyche ausgehende körperliches Leid

Punktion
Entnahme von Flüssigkeiten aus Körperhöhlen durch Einstich mit Hohlnadeln

Pronation
Einwertsdrehung von Gliedmaßen um ihre Längsachse nach in nen.

Qq

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Rr

Referred pain
Ausstrahlungsschmerz.

Reflexzonen
sind umschriebene Bereiche ...
  • der Haut (Segmente nach Head) (Segmentmassage nach Quilitzsch)
  • der Muskeln (Muskelzonen nach McKenzie)
  • des Bindegewebes (Bindegewebsmassage nach Teirich-Leube)
  • der Fußsohle (Fußreflexzonenmassage nach Marquardt)
...in die sich Störungen verschiedener Organe projizieren. Die Zonen dienen der Diagnostik und Therapie.

Relaxation
Erschlaffung,Entspannung (besonders der Muskulatur)

Rezidiv, rezidivieren
in Abständen wiederkehren sensorisch die Sinnesorgane, die Aufnahme von Sinnesempfindungen betreffend

Ss

Shiatsu
bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Fingerdruck (Shi= Finger, Atsu = Druck.)

Simulant
jemand, der eine Krankheit vortäuscht

Sklerose
krankhafte Verhär tung von Geweben und von Organen

Skoliose
seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule.

spinal
zur Wirbelsäule, zum Rückenmark gehörend

Spinalnerv
Rückenmarksnerv.

Spondylitis
ankylosierende Wirbelentzündung, die zu Versteifung führt.

Spondylodese
Operative Versteifung der Wirbelsäule.

Stressor
Faktor, der Stress bewirkt oder auslöst

Supination
Drehung von Gliedmaßen um ihre Längsachse nach außen.

Synenergist
gleichsinniges, zusammenwirkendes Organ, Muskel

Tt

TENS
Transkutane elektrische (Therapeutische) Nerven Stimulation.

Traditionelle Chinesischen Medizin (TCM)
nach deren Lehre unser körper wird durch 24 Leitbahnen (Meridiane) und den steten Kreislauf unserer Lebensenergie tragen. Auf den beidseitig jeweils 12 Meridianen liegen Punkte, durch die die dazugehörigen Organe beeinflusst, d. h. der gesamte Lebensstrom unterstützt werden kann Gesundheit und Krankheit sind Ausdruck fließender oder stagnierender Energie. Über ein Netz von Punkten, die sich an der Hautoberfläche befinden, kann diese Energie beeinflusst werden. Die Meridiane und Punkte haben Äquivalente zu bestimmten Körperteilen und Organen und durch die Akupressur und andere Methoden kann man Einfluss auf diese Partien nehmen.

transkutan
durch die Haut hindurch

Triggerpunkt
ist eine lokale Verkrampfung und damit eine Funktions-Störung im Muskel. Viele Triggerpunkte stimmen von der Lokalisation her mit Punkten aus anderen Therapie-Formen, bspw. der Akupunktur, überein. Allerdings handelt es sich beim Triggerpunkt um eine Störung im Muskelfaserbereich auf biomechanisch/chemischer Ebene (Ischämie), nicht um einen Punkt im energetischen Sinne. Sie strahlen häufig Schmerzen in entfernte Körperregionen aus.

Tuina Anmo
ist die chinesische Heilmassagetechnik innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin . Tui heißt soviel wie streichen, reiben oder schieben, Na steht für greifen, kneifen, zupfen und An für drücken mit Fingern, Daumen oder ganzer Hand. Mo ist leichtes Streichen und Reiben.

Uu

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Vv

vegetativ
dem Willen nicht unterliegend, bei Nerven

ventral
bauchwärts gelegen

vertebragen
von der Wirbel säule ausgehend

Ww

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Xx

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Yy

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Zz

Zervikal
zum Nacken und Hals gehörend